Schlaue Vorratshaltung: acht Tipps, die Geld und Abfall sparen!

19.03.2020

Viele Menschen haben sinnvoller Weise in den letzten Wochen Vorräte angelegt. Nun geht es darum, diese nicht schlecht werden zu lassen und zielgerichtet zu verwenden.

  1. Überlegen vor dem Hamstern! Stellen Sie sich vor jedem Einkauf die Frage: „Was haben wir bereits zuhause und was benötigt meine Familie im Notfall überhaupt?“ Wenn Sie wissen, was wirklich fehlt, schreiben Sie eine Einkaufsliste! Das vermeidet Sinnlos- und Spontankäufe, die die Übersicht bei der Vorratshaltung erschweren und zu Lebensmittelverschwendung führen.
  2. Zentral, dunkel und trocken! Suchen Sie für die Lagerung Ihrer Trockenvorräte wie zum Beispiel Nudeln, Getränke, Schokolade, Mehl, etc. einen trockenen und dunklen Ort. Es empfiehlt sich, zwecks Übersichtlichkeit, die Vorräte möglichst an einem gemeinsamen Ort zu lagern und nicht im ganzen Haus zu verteilen.
  3. Übersicht bewahren! Themenboxen fassen z.B. Teigwaren, Gemüsekonserven etc. zusammen. So sehen Sie auf einen Blick wovon Sie noch genügend haben und was Sie neu besorgen sollten.
  4. First in - first out! Achten Sie darauf, dass Lebensmittel mit längerem Haltbarkeitsdatum hinter jenen stehen, die schneller verbraucht werden müssen.
  5. Kreislauf-Prinzip! Kontrollieren Sie regelmäßig Ihre Vorräte und verbrauchen Sie immer wieder jene Lebensmittel, die kurz vor dem Ablaufdatum stehen und kaufen Sie diese anschließend nach. So entsteht ein Kreislauf, in dem sich Ihr Vorrat automatisch immer wieder erneuert.
  6. Angebrochene oder dünne Verpackungen in luftdichte Behälter umfüllen! Das schützt vor Schädlingen wie der Lebensmittelmotte, die sich sogar durch dünne Plastikfolien durchfressen kann. Dies ist besonders wichtig, wenn viele Lebensmittel an einem Ort lagern, da sonst innerhalb kurzer Zeit viele Vorräte befallen werden könnten!
  7. Regelmäßig kontrollieren! Außerdem sollten Sie die Verpackungen der Vorräte regelmäßig auf Schäden und Schädlingsbefall überprüfen. Stellen Sie Schädlingsbefall fest, sollten Sie das Lebensmittel umgehend entsorgen.
  8. Mindesthaltbarkeits- oder Verbrauchsdatum! Während man sich an das Verbrauchsdatum bei empfindlichen Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch auch wirklich halten sollte, ist das Mindesthaltbarkeitsdatum nur ein vager Richtwert. Tatsächlich halten die meisten Lebensmittel deutlich länger als am Mindesthaltbarkeitsdatum angegeben! Werfen Sie das Produkt nicht gleich weg sobald das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, sondern überprüfen Sie es mit Ihrer Nase, Augen und den Geschmacksnerven: Schmeckt und riecht es gut und sieht unverändert aus, ist es noch genießbar! www.isnuguat.at

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