Kleiderschrank ausmisten: Second Hand ist erste Wahl

02.04.2026

Im Rahmen des Frühjahrsputzes lassen sich nicht nur Straßen, Wege und Wiesen von Abfall befreien, auch der eigene Kleiderschrank wird oft ausgemistet. Während nicht mehr brauchbare Textilien (kaputt oder schmutzig) am besten in der Restabfalltonne aufgehoben sind, gibt es eine Reihe von Möglichkeiten mit noch brauchbarer Kleidung und Schuhen umzugehen:

  • Weiterverkauf: Auf Online-Plattformen wie willhaben, vinted, sellpy, ebay, usw. lassen sich getragene Kleidungsstücke weiterverkaufen. Auch Flohmärkte regen zum Ausmisten an und eignen sich gut, um gebrauchte Dinge zu veräußern.
  • Kleidertausch: Gemeinsam mit Freund:innen einen gemütlichen Nachmittag verbringen und Kleidung tauschen sorgt für gute Laune und frischen Wind im Kasten.
  • Im Volkshilfe oder ReVital-Shop oder bei anderen sozioökonomischen Einrichtungen abgeben: Die Kleidung wird in Österreich sortiert und kommt in den Second-Hand-Kreislauf.
  • Ins ASZ: Noch tragbare Textilien und Schuhe können in transparenten Säcken ins Altstoffsammelzentrum gebracht werden. Neue Säcke sind kostenlos im ASZ erhältlich. Die Ware wird zu Sortieranlagen gebracht und von dort für den Second-Hand-Markt aufbereitet, zu Putzmaterial verarbeitet oder muss entsorgt werden.
  • Upcycling: Mit Nadel und Faden lassen sich nicht nur kleinere Mängel beheben, sondern auch neue Kleidungsstücke und Dinge schaffen. Das erhöht die Langlebigkeit und Freude am Produkt.
  • Altkleidercontainer: Es besteht auch die Möglichkeit saubere und noch tragbare Kleidungsstücke und Schuhe in verschlossenen Säcken in die Altkleidercontainer bei öffentlichen Sammelstellen einzubringen. 

Weltweit werden 80 bis 100 Milliarden Kleidungsstücke pro Jahr produziert, dadurch entstehen Millionen Tonnen CO2, viele der Teile bleiben ungenutzt. Wiederkauf und Second Hand sollten die erste Wahl beim Kauf von Textilien sein.