Gipskarton richtig entsorgen
28.01.2026
Ab 1. Jänner 2026 darf Gipskarton nicht mehr auf Deponien entsorgt werden. Er muss getrennt gesammelt und recycelt werden – denn Gips ist ein wertvoller Rohstoff, der bei sauberer Sammlung wieder vollständig in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden kann.
Was zählt als Gipskarton?
- Gipskartonplatten (z. B. Rigipsplatten)
- Platten aus dem Innenausbau
Diese Materialien dürfen ab 2026 nicht mehr in den Restabfall.
Warum wird das geändert?
Gipskarton kann hochwertig recycelt und für die Herstellung neuer Gipsplatten genutzt werden. Das schont Ressourcen, reduziert Umweltbelastungen und entlastet Deponien.
So funktioniert die Sammlung im ASZ
Gipskarton wird im ASZ getrennt in speziellen Sammelbehältern erfasst. Für ein reibungsloses Recycling bitte Folgendes beachten:
Das darf hinein
- Saubere, trockene Gipskartonplatten und Plattenreste (z.B. Rigipsplatten aus dem Innenausbau)
- Neubaureste ohne Anhaftungen
- Umbau- und Abbruchmaterial mit geringer Anhaftung, z. B.:
- kleine Holz- oder Metallreste
- Fliesen, Fliesenkleber, Folien, Tapeten, Kantenschutz
- Nur trockene Platten
- Maximale Kantenlänge: 90 cm
Das darf nicht hinein
- Reine Fliesen oder Fliesenkleber
- Dämmstoffe
- Metallprofile
- Folien
- Stark verschmutzte oder beschichtete Platten
Faustregel: Je sauberer angeliefert wird, desto besser funktioniert das Recycling.
Was passiert mit dem Gipskarton?
Der gesammelte Gipskarton wird in spezialisierten Anlagen sortiert und aufbereitet. Das daraus gewonnene Material dient als Sekundärrohstoff für neue Gipskartonplatten – so entsteht aus Abfall wieder ein Wertstoff.
Unser Ziel:
Einfach, einheitlich und sinnvoll trennen – damit aus Alt wieder Zukunft wird.
Was kostet die Entsorgung?
Die Entsorgung von Gipskarton ist kostenpflichtig.
Für Privathaushalte gilt:
- 0,16 €/kg inkl. MwSt.
- Freimenge: 60 Liter pro Anlieferung (analog zu Baurestmassen)
