Gefahr von Lithium-Batterien/Akkus

19.06.2019

Unwissenheit schützt vor Gefahr nicht!

Tipps für den richtigen Umgang (Sorgfältig handeln, Schäden vermeiden)

Nahezu alle modernen Haushalts- und Alltagsgeräte – Handy, Stabmixer, Akkubohrer oder E-Bike – enthalten Lithium-Akkus oder -Batterien. Diese Akkus haben eine sehr hohe Energiedichte. Fast jeder von uns trägt damit kleine „Hochleistungskraftwerke“ mit sich herum, die einen sorgsamen Umgang – von der Nutzung über die Lagerung bis zur Entsorgung – erfordern.
Aufgeladen werden sollen Lithium-Akkus nur mit passenden Ladegeräten, das bedeutet, mit Originalzubehör oder für das Modell bestimmten Geräten. Idealerweise werden vor allem größere Akkus, wie jene von E-Bikes, unter Kontrolle/Aufsicht aufgeladen. Hohe Temperaturen oder die Nähe zu brennbaren Materialien gilt es zu vermeiden. Erhitzt sich ein Gerät ohne Benutzung, kann dies ein Warnzeichen für einen inneren Schaden des Akkus sein.
Alte oder defekte Akkus sollten nach Ihrem Gebrauch keinesfalls in einer Schublade verschwinden. Sie können diese kostenlos in einem der 180 Altstoffsammelzentren (ASZ) in Oberösterreich entsorgen. Somit können die Materialien recycelt werden und Energie und Ressourcen eingespart werden.


Tipp: Akku bzw. Batterien vor der Entsorgung aus dem Gerät nehmen. Da Batterien niemals vollständig entladen werden, ist es wichtig, die Batteriepole vor dem Entsorgen
mit einem Klebeband abzukleben.