Einheitliche Annahmekriterien und Preise in allen OÖ ASZ

27.08.2025

Einfach einheitlich – und einfach wichtig

Wer schon einmal im Altstoffsammelzentrum (ASZ) war, kennt es: Die einen Abfälle sind kostenlos, andere plötzlich nicht – und manchmal galten im Nachbarort ganz andere Regeln. Damit ist jetzt Schluss. In allen ASZ Oberösterreichs gelten ab 1. September 2025 einheitliche Annahmekriterien und Preislisten – für mehr Klarheit und ein faires System für alle.

Warum gibt’s überhaupt Gebühren?
Abfall ist nicht gleich Abfall.
Manche Dinge kosten – weil sie Aufwand verursachen. Große Mengen, Spezialstoffe oder Sonderfälle müssen aufwändig behandelt werden.

Deshalb gilt:
Haushaltsübliche Kleinmengen = kostenlos.
Alles andere = fair geregelt.

Was bleibt kostenlos – was nicht?
Altstoffe, Problemstoffe und haushaltsübliche Mengen an Sperrabfall können weiterhin kostenlos abgegeben werden – finanziert über die Abfallgebühr und Stofferlöse. Für Abfälle, die nicht haushaltsüblich sind – z. B. große Mengen Bauschutt oder Abbruchholz – gelten künftig landesweit klare, einheitliche Gebühren.

„Alles oder nichts“-Regel
Neu ist auch die „Alles oder nichts“-Regel: Die gesamte angelieferte Menge muss im ASZ abgegeben werden. Es ist nicht möglich, nur die Freimenge abzuladen und den Rest wieder mitzunehmen.

Ein System, das fair für uns alle ist
Am Ende geht es nicht nur um Gebühren, sondern um Verantwortung. Wer Abfälle richtig trennt und im ASZ abgibt, leistet einen aktiven Beitrag zur Umwelt und zur Kreislaufwirtschaft. Die neue Struktur sorgt dafür, dass das auch in Zukunft gut, fair und transparent funktioniert.

Alle Infos zur neuen Preisliste und den Regelungen finden Sie HIER