Ausschreibung Markenrelaunch

Agenturwettbewerb: Markenrelaunch der OÖ Umweltverbände

Der OÖ Landesabfallverband initiiert einen Ideenwettbewerb zur umfassenden Neugestaltung der Markenarchitektur der kommunalen Abfallwirtschaft in Oberösterreich.

Ziel des Projekts ist der Aufbau eines konsistenten, klar verständlichen und zukunftsfähigen Markenauftritts für das gesamte System der kommunalen Abfallwirtschaft. Dieses umfasst die Bezirksabfallverbände (BAV), die Abfallwirtschaft der Statutarstädte sowie die Altstoffsammelzentren (ASZ).

 

gestellte Rückfragen:

 

Fragen zu Marken, Wording oder Begriffen:

Soll ASZ immer nur als Abkürzung aufscheinen oder kann es auch ausgeschrieben sein?
Das ASZ kann im Logo auch ausgeschrieben werden, muss aber nicht. 

Muss „OÖ Umweltverbände“ im Sublogo “OÖ Umweltverbände - BAV XY” dominieren bzw. zwingend oben stehen?
Nein. Je nach Konzept kann die Regionalbezeichnung stärker gewichtet sein. Entscheidend ist, dass die Zugehörigkeit zur Dachmarke auf den ersten Blick eindeutig erkennbar ist.

Soll es beim ASZ auch eine Ortsbeifügung geben? Siehe Seite 3 mit dem Beispiel St. Georgen und Wels im Dokument „Wichtige Touchpoints und Anwendungsgebiete“
Für das ASZ-Logo ist in diesem Schritt keine Ortsbeifügung erforderlich. Der jeweilige Standortname erscheint nur am Gebäudeschild und auf der Website. Relevanz entsteht daher erst beim Redesign der Beschilderung, nicht beim Grunddesign.

Fragen zur Ausschreibung selbst:

Ist der Umfang der Einreichung streng auf max. 3-4 Seiten festgelegt?
Die Seitenzahl ist als Richtwert gedacht, um den Aufwand zu begrenzen.
Eine Erweiterung auf max. 7 Seiten ist möglich, wenn es für nötig erachtet wird  (aber absolut kein Muss!!!).
Bewertet wird der Inhalt, nicht der Umfang.

Fragen zu den Angeboten:

Was genau ist gemeint unter “Relaunch Social Media Kanäle” und “Redesign Webseite www.umweltprofis.at” (Teil des Angebotes von Phase 2)?
Gemeint ist die visuelle Neugestaltung – keine Programmierung.
Die Website (Typo3) bleibt in Struktur und Content weitgehend bestehen, wird aber an die neue CI angepasst.
Bei Social Media geht es um den künftigen visuellen Auftritt (Facebook/Instagram) inkl. Vorlagen.

Müssen im CI Manual (sollte im Angebot aufgeführt sein) bereits sämtliche Vorlagen für Rollups, 16 Bogen Plakate etc. inkludiert sein?
Nein. Es geht im CI Manual vor allem um allgemeine Beschreibungen, zum Beispiel die genaue Beschreibung des visuellen Konzeptes, klare Definition von Farben, Schriften, Überschriften, Logovarianten, mögliche Platzierungen, Rasterlogik, ausdrücklich NICHT erlaubte Platzierungs- und Logovarianten, eventuell auch das Aussehen von Elementen wie z.B. Tabellen, Platzierung von Fotos in einem Dokument,… und ein erstes Grunddesign eines Flyers.

Mit welchen Programmen arbeiten wir?
Wir arbeiten primär mit den typischen Office-Produkten (Word, PowerPoint,..) und im graphischen Bereich mit den Adobe - Produkten. Eine Canva-Schulung ist geplant. Vorlagen Flyer, Plakate etc. benötigen wir aber typischer Weise in Adobe Indesign oder Adobe Illustrator.

 

 

 


Teilnahme und Rückfragen

Die Wettbewerbsarbeiten sind elektronisch zu übermitteln. Rückfragen sind ausschließlich schriftlich per E-Mail möglich (nicole.palmetshofer (at) umweltprofis.at)  und werden gesammelt allen Teilnehmer:innen auf dieser Seite weiter oben zur Verfügung gestellt, um ein transparentes Verfahren sicherzustellen.

Ausschreibungsunterlagen

Projektdetails und Hintergrundwissen

 


Zielsetzung

Im Rahmen des Relaunchs soll eine klare Markenarchitektur mit einer starken Dachmarke entwickelt werden:

„OÖ Umweltverbände“

Diese soll als zentrale Absendermarke fungieren und alle Submarken (BAV, Städte sowie ASZ) in ein schlüssiges Gesamtsystem integrieren.

Zentrale Zielsetzungen sind:

  • eindeutige Absenderklarheit auf allen Ebenen
  • klare, intuitive Zuordnung aller Submarken zur Dachmarke
  • Entwicklung einer konsistenten visuellen Systematik
  • hohe Wiedererkennbarkeit im gesamten Bundesland
  • verständliche visuelle Übersetzung der Kreislaufwirtschaft
  • Verbindung von regionaler Verankerung und überregionaler Wirksamkeit

Aufgabenstellung im Ideenwettbewerb

Gesucht werden überzeugende konzeptionelle Ansätze für die visuelle Umsetzung der neuen Markenfamilie.

Im Fokus stehen insbesondere:

  • Entwicklung von 1–2 Leitideen für Dachmarke und Submarken
  • erste Entwürfe für ein Logo-System (Dachmarke, BAV, ASZ)
  • Ansätze für ein einheitliches Corporate Design
  • Vorschläge für einen zentralen Markenclaim
  • kurze Herleitung und Erläuterung der konzeptionellen Überlegungen

Anforderungen an das zukünftige Markensystem

Die zu entwickelnde Markenlösung soll insbesondere folgende Kriterien erfüllen:

  • klare, konsistente Markenarchitektur (Dachmarke + Submarken)
  • eindeutige Absenderfunktion und hohe Verständlichkeit
  • sichtbarer Bezug zur Kreislaufwirtschaft (z. B. „Chasing Arrows“ oder vergleichbare Lösung)
  • hohe Skalierbarkeit (von digitalen Anwendungen bis zur Gebäudebeschriftung)
  • einfache und praxisnahe Anwendbarkeit im Arbeitsalltag
  • Anschlussfähigkeit an bestehende Markenauftritte

Strategische Leitplanken

Die konzeptionelle und gestalterische Ausarbeitung basiert auf bereits definierten strategischen Grundlagen, die als gesetzt gelten:

  • Markenkern:
    „Einfach richtig handeln. Gemeinsam mit der kommunalen Abfallwirtschaft für ein sauberes und lebenswertes OÖ – heute und morgen.“
  • Purpose:
    Beitrag zu einem sauberen und lebenswerten Oberösterreich durch verlässliche Entsorgungs- und Recyclinginfrastruktur sowie Bewusstseinsbildung für ressourcenschonendes Handeln
  • Kernwerte:
    Verlässlichkeit, Nachhaltigkeit, Glaubwürdigkeit, Bürgernähe, Professionalität, Ordnung
  • Markentonalität:
    verantwortungsbewusst, vertrauenswürdig, professionell, gleichzeitig nahbar und zukunftsorientiert

Ablauf und Zeitplan

  • Start des Wettbewerbs: 07. April 2026
  • Abgabefrist: 11. Mai 2026, 09:00 Uhr
  • 1. Bewertungsrunde: Jurybewertung anhand definierter Kriterien
  • 2. Runde: Präsentation der bestgereihten Konzepte vor der Jury
  • Finalentscheidung: durch den LAV-Beirat am 09. Juni 2026

Bewertungskriterien

Die eingereichten Konzepte werden anhand eines strukturierten Kriterienrasters bewertet. Im Fokus stehen insbesondere:

  • strategische Qualität und Problemlösungskompetenz
  • Klarheit der Markenarchitektur und Absenderfunktion
  • visuelle Qualität und Wiedererkennbarkeit
  • Umsetzbarkeit und Alltagstauglichkeit
  • Wirtschaftlichkeit und Nachvollziehbarkeit des Angebots