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Zeitgemäß kompostieren - aktiver Klimaschutz

Kompostierung bietet eine gute Alternative bzw Ergänzung zu Bioabfall

 

Mit diesem Erklärfilm wird auf einfache Weise der Sinn der Bioabfallsammlung und Behandlung veranschaulicht.

Bio-Recycling ist wertvoll für den Garten

  • Unsere Kulturpflanzen benötigen einen lockeren humusreichen Boden mit ausreichend organischem Kohlenstoff und pflanzenverfügbaren Düngestoffen (Phosphor, Stickstoff,...)
  • Biogene Abfälle enthalten genau diese “Wertstoffe” und müssen durch „fachgerechte Kompostierung“ nur in die richtige “Form” gebracht werden.
  • Durch die professionelle Form der Kompostierung werden die biogenen Abfälle in den ersten 2-3 Wochen vollständig abgebaut und durch Eigenwärme (rund 65°C) hygienisiert. In den folgenden 6-8 Wochen  erfolgt die Humusaufbauphase, wobei Humuskrümel gebildet werden, in die dann der Kohlenstoff und der Stickstoff in pflanzenverfügbarer, jedoch wasserunlöslicher Form eingebunden wird.
  • Fertiger Qualitätskompost bewirkt deutliche Bodenverbesserung, hat beachtliche Düngeleistung und schafft Abhilfe bei Pflanzenkrankheiten und Schneckenplagen.

 

Optimaler Umgang mit organischen Abfällen

Wenn organische Abfälle bei ausreichender Luftzufuhr (mit Sauerstoff) kompostiert werden, gedeihen aerobe Bakterienstämme, deren Ausscheidungsprodukte stabile Sauerstoff-Verbindungen (O) sind. Hefen, Pilze, Spurenelemente (Zink, Kupfer Mangan), Phosphorsäure, Salpeter-Stickstoff (NO3), Eiweiß, Vitamine, Antibiotika...

Dieser biologische (lebensfreundliche) Vorgang wird allgemein als Rotteprozess bezeichnet!

 

Das Fäulnisproblem bei biogenen Abfällen

Wenn organische Abfälle unter Luftabschluß (ohne Sauerstoff) gelagert werden, gedeihen an-aerobe Bakterienstämme, deren gasförmige Ausscheidungsprodukte giftige Wasserstoff-Verbindungen (H) sind. Schwefel-, Chlor-, Kohlen-, Phosphorwasserstoffe, Ammoniak, Toxine, Viren, Krankheitserreger, Insekten, Gestank, ...

Dieser A-biotische (lebensfeindlichen) Vorgang wird allgemein als Fäulnisprozess bezeichnet!



Eigenkompostierung oder kommunale Angebote

Egal ob Sie Ihre biogenen Abfälle selber im eigenen Garten kompostieren möchten oder es vorziehen eines der angebotenen kommunalen Sammelsysteme in Ihrer Gemeinde bzw. des Magistrats zu nutzen, sicher ist: Die fachgerechte Verwertung von biogenen Abfällen ist eine tolle Sache und ein unverzichtbarer Beitrag zum nachhaltigen Umwelt-, Boden- und Gewässerschutz.

  • ca. 30 % weniger Restabfall in der Mülltonne (Kosten), weniger Geruch & Sickerwasserbildung im Restabfall
  • Klimaschutz – Kohlenstoff (C) im Boden gebunden statt als Methan (CH4) oder Kohlendioxid (CO2) in der Luft
  • Kompostierung ist „Bioabfall-Recycling”

Der Kompostierer schafft das Umfeld

  • Kompostierung ist kein mechanischer Vorgang, kein Zufall oder Zauberei, sondern ein natürlicher biologischer Umwandlungsprozess der gewissen Grundregeln folgt.
  • Wichtig ist die richtige Mischung und ein ausgewogenes Verhältnis an kohlenstoff- und stickstoffreichen Ausgangsmaterialien (C/N-Verhältnis), sowie die Zugabe von 10% tonhältiger Erde. Da die biologische Umwandlung von im Boden vorhandenen aeroben (sauer-stoffliebenden) Mikroorganismen (Pilzen, Bakterien,..) erledigt wird, muss der Kompostierer somit während der gesamten Bearbeitung für´s richtige Klima sorgen!
  • Wenn im Kompostwalm (Miete) neben der richtigen homogenen Materialmischung noch ein passender Feuchtigkeitsgehalt, die richtige Temperatur (50° bis 65°C) und immer genügend Sauerstoff (durch mehrmaliges Umsetzen) vorhanden ist, wird das Endergebnis in kurzer Zeit und hoher Qualität zur Verwendung.




Kompostieren - ist das fehlende Glied zur Kreislaufwirtschaft im modernen Land- & Gartenbau.

 









Kompostherstellung

Qualitäts-Kompostherstellung in 8-12 Wochen

  • Kompostwalm mit geeigneten Materialen aufsetzen und homogen durchmischen
  • am nächsten Tag erneut umsetzen (ein Textil-Vlies schützt vor Regen und Austrocknung!)
  • nach dem 3. - 5. Tag erneut belüften durch umsetzen und danach 1 mal pro Woche
  • nach 8-12 Wochen ist der Kompost “reif” und nach Absiebung gebrauchsfertig.

Voraussetzung für Qualitätskompost

  • saubere Sammlung / Materialqualität
  • optimale Materialmischung (C/N)
  • optimaler Feuchtigkeitsgrad
  • optimaler Temperaturverlauf (Hygiene)
  • ausreichende Sauerstoffzufuhr für die tätige Mikroflora
  • optimale Pflege der Mieten durch den Kompostierer während des Rotteverlaufes


Fertiger, verwendungsreifer Qualitätskompost

  • sollte eine „Krümelstruktur“ aufweisen, „erdig“ riechen und keine Klumpen bilden.
  • sollte Nitrat/Nährstoffe in gebundener Form und einen neutralen ph-Wert enthalten.
  • darf keine keimfähigen Samen enthalten & muss pflanzenverträglich sein.
  • darf kein Sulfid & Nitrit enthalten und muss einen Ammoniumgehalt unter 2ppm haben
  • sollte natürliche Antibiotika und Vitamine enthalten und keine Krankheitserreger!
  • belebt, aktiviert und lockert den Boden, hat hohe Düngekraft und kann
    Dauerhumus bilden.

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