Positionsanzeige:

Themen


Was gehört in den Restabfall?

Im Jahr 2010 sind in Oberösterreich rund 170 Tonnen Restabfälle angefallen.[1] Ein großer Teil davon ist vermeidbar. Grundsätzlich gehören in den Restabfall nur all jene Abfälle, die nicht sinnvoll verwertet werden können, also die nicht getrennt gesammelt werden können, die frei von gefährlichen Inhaltsstoffen sind und von der Größe in den Abfallbehälter passen. Die Restmüllentsorgung ist im Gegensatz zur getrennten Sammlung kostenpflichtig. Folglich kann durch eine konsequente Abfallvermeidung und eine sortenreine Abfalltrennung das Restmüllaufkommen reduziert werden. Das kann eine deutliche Kostenersparnis für das ganze System bedeuten.[2]

Geringere Kosten durch recycelte Rohstoffe

  

 

Sortenrein getrennte Stoffe werden für die Herstellung von Produkten weiterverwendet und sind Ersatz für neue Rohstoffe. Diese Weiterverwertung der getrennten Stoffe verringert die Gesamtkosten für die Abfallentsorgung, da durch die recycelten Rohstoffe teilweise Erlöse erzielt auf niedrigem Niveau zu halten. Das bedeutet zwar nicht, dass die Abfallgebühr aus diversen Gründen nicht auch mal ansteigen kann, aber: Würden wir alles in eine Restabfalltonne werfen, wäre das die teuerste Variante den Müll loszuwerden. Davon abgesehen außerdem eine sehr sinnlose und unökologische.

Sollten Sie einmal nicht genau wissen wo Ihr Abfall entsorgt gehört, werfen Sie doch einen Blick in unser Abfall ABC (zu finden auf der jeweiligen BAV Seite)!

  

     

    


[1] Abfalldatenbericht 2010


Kontakt: