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7. Mythos: "Metalldosen sammeln ist sinnlos, denn das kann ohnehin aus dem Restabfall leicht aussortiert werden."

FALSCH! Das Trennen von Metallen ist sehr wichtig.

 

Der Restabfall aus Oberösterreich gelangt in die Verbrennungsanlagen in Linz und Wels, bei der Strom und Wärme entstehen. Metalle - insbesondere Aluminium – verursachen in den Verbrennungsanlagen langfristig kostspielige Schäden. Außerdem sind Altmetalle ein wichtiger Rohstoff, beispielsweise für die Stahlproduktion, wo sie zur Herstellung neuer Produkte, wie zum Beispiel Bleche für die Autoindustrie, eingesetzt werden. 

Altmetall-Recycling ist auch deutlich weniger energieintensiv als die Gewinnung und Verarbeitung aus Erzen. Mit der jährlichen Sammelmenge von rund 4.600 Tonnen Metallverpackungen in Oberösterreich könnte man 500.000 Fahrräder herstellen.


Aus den Rückständen (Schlacken) der Müllverbrennung werden auch Eisen und Buntmetalle gewonnen. Die Qualität dieser Metalle ist jedoch durch den Verbrennungsvorgang deutlich schlechter als bereits im Vorhinein getrennt erfasstes Material. Eine Aussortierung nach der Behandlung kann daher die getrennte Sammlung nicht ersetzen.

Zum Wiederaufschmelzen von Aluminium als Sekundärrohstoff verbraucht man nur etwa fünf Prozent der Energie, die man zur Herstellung der gleichen Menge Hüttenmaterials zur Produktion von neuen Metallprodukten benötigt. In Oberösterreich stehen über 180 Altstoffsammelzentren und über 3.200 Behälter für die Sammlung der Metallverpackungen zur Verfügung.

 

 


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