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3. Mythos: "Fehlwürfe kosten dem/der Einzelnen kein Geld"

FALSCH! Die Kosten für die aufwendigen Nachsortierungen zahlen wir alle mit!

So bequem das System für die Bürger/innen auch ist: Der Nachteil der Sammelinseln ist, dass nicht kontrolliert wird, ob die Altstoffe richtig in die Tonnen eingeworfen werden. Fehlwürfe sind bei allen Fraktionen problematisch, da sie zu aufwändigen Nachsortierungen führen oder sogar den Inhalt der Tonne unbrauchbar machen. Das kostet unnötig Geld. Im Regelfall kommen die Verpackungshersteller/innen für die Verpackungssammlung auf, da sie per Gesetz dazu verpflichtet sind. Es sei denn, der Fehlwurfanteil in den Tonnen ist zu hoch – dann muss die Kommune mitzahlen. Das bleibt letzten Endes an den Steuerzahler/innen hängen.

Werfen wir Verpackungsabfälle in den Restabfall, wird der Abfallbehälter schneller voll und muss dann öfter entleert werden. Das wiederum hat höhere Müllgebühren zur Folge. Getrennt gesammelte Verpackungen werden durch die Verpackungsverordnung in den Verantwortungsbereich der Produzent/innen gelegt. Die Sammelkosten sind bereits in den Produktpreisen eingerechnet – die Konsument/innen haben also beim Kauf bereits dafür bezahlt.

"Als Bürgermeister sind mir möglichst niedrige Gebührenbelastungen ein großes Anliegen. Darum ist es wichtig, immer wieder zu kommunizieren, dass jeder und jede Einzelne dazu einen beträchtlichen Beitrag leisten kann", sagt Bgm. Ing. Josef Moser, Vorsitzender der oö Landesabfallverbandes.

 

 


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