Aktuelles
Die Sinnhaftigkeit der Wiederverwendung
Durch die Revitalisierung (Aufbereitung und Wiederverwendung) von gut erhaltenen, hochwertigen Produkten wird nicht nur der Abfallberg verringert. Die Verlängerung der Produktnutzung führt außerdem dazu, dass die für die Herstellung der Ersatzprodukte benötigten Rohstoffe und Energie eingespart werden können. Dies gilt für Elektrogeräte genauso wie für Möbel, Hausrat und Freizeitprodukte.
1440kg im ökologischen Rucksack einer Waschmaschine! [i]
In jeder Waschmaschine stecken rund 42 kg Metalle und 7 kg Kunststoffe, deren Erzeugung und Verarbeitung insgesamt einen Ressourcenverbrauch von 1440 kg Rohstoffen und 4450 Liter Wasser verursacht.
Bei den TV-Geräten sieht es ähnlich aus: Ein TV-Gerät mit rund 30-35 kg stellt nur einen Teil des Abfallproblems dar. Entlang des Lebenszyklus summieren sich die Abfälle (einschließlich Abraum) auf 495kg, davon sind 37,5 kg Produktionsabfälle. Summiert man den vom Gerät verursachten Ressourcenverbrauch, kommt man auf 340kg Rohstoffe und 940 Liter Wasser.
Verhindert man durch Revitalisierung eines alten Fernsehers die Produktion eines neuen, spart man also eine Menge an Ressourcen, Abfall, Energie, Wasser und CO2!

Abbildung 1 Revitalisierung von Waschmaschinen
ReVital Möbel - gut für Geldtasche und Umwelt[ii]
Moderne Möbel bestehen meist aus vielen verschiedenen, oft untrennbar miteinander verbundenen Materialien wie Holz, Metalle, Polyester-Fasern, Lacke, Klebstoffe, Folie, Furniere,… Für die Gewinnung und Herstellung dieser Rohstoffe wird viel Energie benötigt und CO2 erzeugt.
Hauptrohstoff für die Produktion von Möbeln sind meist Holz- und Holzverbundarten wie zum Beispiel Sperrholz-Platten. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und als solcher auch positiv zu bewerten, jedoch nur, wenn maßvoll damit umgegangen wird. Oftmals werden Möbel, die noch verwendbar und ansehnlich sind weggeworfen und der thermischen Verwertung zugeführt. Das im Holz gespeicherte CO2 wird dabei freigesetzt. Verlängert man die Nutzungsdauer des Holzproduktes, ist das CO2 länger im Holz gebunden, was einen Beitrag zum
Klimaschutz darstellt. Dies ist nur eines von vielen Argumenten, warum gut erhaltene Möbel bis zum Ende ihrer Lebensdauer genutzt werden sollten.
Sperrholz besteht aus mindestens 3 geleimten Holzlagen. Bei der Herstellung werden Baumstämme entrindet, gedämpft, getrocknet und zugeschnitten. Anschließend erfolgt das Beleimen, Zusammenlegen und das Heißpressen bei 170°C. Für diese Vorgänge wird sehr viel Energie benötigt, genauer gesagt ca. 5900MJ/m3. Oft wird für Sperrholzplatten auch Tropenholz eingesetzt. Für 1 m3 Furniersperrholz werden 2,3 m3 Rohholz verbraucht. Durch den hohen Ressourceneinsatz zur Herstellung der Furniere und des Klebstoffes und den massiven Einsatz elektrischer Energie bei der Herstellung der Spanplatten, ist die Umweltbelastung vieler Möbel hoch. Durch die Revitalisierung schon bestehender Möbel kann so ein Teil der Neuherstellungen vermieden werden, was ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz, zur Ressourcenschonung und zur Abfallvermeidung darstellt.
Der eine hat’s - der andre will’s
Fast jeder kennt das: Nach dem Umzug will die alte, aber eigentlich noch gut erhaltene Couch nicht in’s neue Wohnzimmer passen. Eigentlich viel zu schade zum Wegwerfen, weil billig war sie damals nicht und weil sie eben nicht billig war hat sie auch eine hohe Lebensdauer, von der einiges noch nicht verbraucht wurde. Bringen Sie solche Dinge doch zu einer ReVital-Annahme-Stelle! Dort wird Ihre Couch oder auch Ihre alte Marken-Waschmaschine, das alte, aber gut erhaltene Kinderspielzeug, etc. aufbereitet und gereinigt und in den ReVital-Shops wieder zum Verkauf angeboten. Sie tun damit nicht nur etwas Gutes, weil Sie damit soziale Beschäftigungsinitativen fördern, sondern Sie tragen auch noch aktiv zum Umweltschutz bei und helfen, den Abfallberg zu verkleinern.

Abbildung 2 ReVital Shop Braunau
Ein Einkauf im Revital-Shop lohnt sich! Sie bekommen dort qualitativ hochwertige Ware zu unschlagbaren Preisen und schützen mit dem Kauf auch noch die Umwelt!
Näheres dazu auf: www.revitalistgenial.at
[i] Vgl.: Österreichisches Ökologie-Institut: Endbericht- Akzeptanz- und Effizienzevaluierung der Wiener Reparatur-, Verleich- und Gebrauchtwarenführer, Wien 2002 (www. ecology.at/files/berichte/E10.764.pdf)
[ii] Vgl.: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft; Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur et.al (Hrsg.): Ökoeinkauf – Österreichs Internetportal zur umweltfreundlichen Beschaffung (http://www.ifz.tugraz.at/oekoeinkauf/index.php/article/articleview/80/1/8/)

