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Landesabfallverband


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Jubiläums Pressekonferenz - 10 Jahre Elektroaltgeräte-Sammlung

21.09.2015 -

Am 17. September 2015 fand eine Pressekonferenz bzgl. des 10 Jahre Jubiläums der EAK Austria Gmbh und der Elektroaltgeräte-Verordnung statt.

2014 konnten die Sammelergebnisse für die kommunale Sammlung von Elektroaltgeräten wieder gesteigert werden.

"Auch im Jahr 2014 haben die kommunale Abfallwirtschaft und die Sammelsysteme gemeinsam mit der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle die Sammlung von Elektroaltgeräten und Gerätebatterien erfolgreich weitergeführt und im Sinne von verantwortungsvollem Wertstoffmanagement für die ökologische richtige Entsorgung gesorgt," freut sich Ing. Josef Moser, der Bundesobmann der ARGE österreichischer Abfallwirtschaftsverbände.

Wie die Jahre davor haben die Abfallwirtschaftsverbände, Städte und Gemeinden mit ihren über 2.200 Sammelstellen und ihren 350 AbfallberaterInnen wesentlich das konstante Ergebnis der getrennten Sammlung von alten Elektro-, Elektronikgeräten und Batterien getragen.

Die Zusammenarbeit der Kommunen mit der Wirtschaft ist im Bereich der Elektroaltgeräte und Batterien in der EU beispielhaft gelöst und hat dazu geführt, dass Österreich eine recht hohe Sammelquote aufweisen kann; gleichzeitig liegen die spezifischen Sammel- und Behandlungskosten im unteren Drittel von ganz Europa.

Insgesamt wurden 2014 in Österreich im Schnitt 9,13 kg Elektroaltgeräte pro Einwohner und 0,25 kg Altbatterien gesammelt. Absolut sind dies rund 76.736 Tonnen Elektroaltgeräte und 2.097 Tonnen Altbatterien - eine Steigerung um 700 Tonnen bei Elektroaltgeräten bzw. um 131 Tonnen bei den Altbatterien gegenüber 2013.

"Diese getrennte Sammlung ist für uns Kommunen ein zweifacher Erfolg" freut sich Moser, einmal haben wir die Elektroaltgeräte und Batterien mit ihren zum Teil umweltgefährdenden Stoffen nicht mehr im Restmüll und können diesen umweltfreundlicher behandeln. Zum anderen haben wir damit der österreichischen Rohstoffwirtschaft wertvolle Metalle und verwertbare Kunststoffe zur Herstellung von neuen Produkten zurückgegeben und so einen Kreislauf geschlossen."

"Um besonders über die illegalen Entsorgungen aufzuklären und die Bürgerinnen und Bürger über die richtige Sammlung für eine umweltgerechten Entsorgung zu informieren, wurde mit der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle ein Informationsplakat entwickelt: Österreichs Rohstoffe sind kein Müll. Dieses Plakat wird von den AbfallberaterInnen der Verbände in Altstoffsammelzentren, Gemeindeämter, Schulen etc. angebracht."

Hier finden Sie die Presseunterlage.

 

 

 

 

Im Rahmen der Pressekonferenz informierten Bundesminister Andrä Rupprechter, Wolfgang Krejcik (Vorsitzender des Aufsichtsrates der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle EAK), Elisabeth Giehser (Geschäftsführerin EAK) und Josef Moser (Bundesobmann der ARGE Abfallwirtschaftsverbände) zum „10-Jahr-Jubiläum der Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle Austria GmbH“.


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