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Landesabfallverband


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Pressekonferenz zur Erfolgsgeschichte Oberösterreichs Abfallwirtschaft

09.06.2015 -

Moser und LR Anschober ziehen Bilanz der Altstofftrennung und stellen die heurige Aktion "Trenna is a hit" vor!

Oberösterreichs Abfallwirtschaft hat sich in den letzten Jahren zu einer nachhaltigen Stofffluss- und Ressourcenwirtschaft entwickelt. Noch vor 25 Jahren wurden die Abfälle aus Haushalten fast ausschließlich deponiert – heute werden sie zu mehr als 2/3 wieder verwertet! Immer mehr Produkte reparieren wir auch – über das Programm ReVital –, um diese dann preisgünstig anzubieten, die Abfallberge zu verkleinern und neue Jobs zu schaffen.

 

Erfolgsgeschichte der OÖ Abfallwirtschaft

In rund 185 Altstoffsammelzentren werden mittlerweile pro Jahr rund 280.000 t Altstoffe gesammelt. Seit der flächendeckenden Einführung der Biotonne in dicht besiedelten Gebieten 2009, ist der Restabfallberg weiter geschrumpft. In Summe werden bereits mehr als 70 % der anfallenden Abfälle für eine Verwertung getrennt gesammelt.

Somit erzielt Oberösterreich auch im EU-weiten Vergleich Spitzenwerte bei der Verwertung: Die EU gibt den Mitgliedstaaten in der Abfallrahmenrichtlinie ein Ziel von 50 % Recyclingquote bis 2020 vor. Österreich erreicht aktuell bereits 58 % und liegt damit unter den Top 3 der EU-Mitgliedstaaten. Innerhalb von Österreich rangiert Oberösterreich mit 70 % gemeinsam mit Vorarlberg an der Spitze.

 

„Trenna is a Hit“: Getrennte Abfälle sind wertvolle Rohstoffe

 

Jede/r Oberösterreicher/in bringt durchschnittlich 197 kg pro Jahr ins Altstoffsammelzentrum. Dieser wertvolle Beitrag der Bürger/innen zur Kreislaufwirtschaft in Oberösterreich soll nun durch die neue Kampagne „Trenna is a Hit“ des Oö. Landesabfallverbandes gefestigt und weiter ausgebaut werden: Im Juni und Juli wird intensiv darüber informiert, dass getrennte Abfälle eine wichtige Ressource sind.

Die neue Kampagne des Landesabfallverbandes zielt darauf ab, die Sinnhaftigkeit und Wichtigkeit der Abfalltrennung verstärkt zu vermitteln, denn getrennte Abfälle sind wertvolle Rohstoffe.

Während die Entsorgung von Restabfall kostet, können für getrennt gesammelte Abfälle gute Erlöse erzielt werden. Diese Abfälle gehen als Sekundärrohstoffe in neue Produkte ein. So werden zum Beispiel aus PET-Flaschen Fleece-Pullover und aus alten CDs Handygehäuse.

Ing. Josef L. Moser: „Abfalltrennung bedeutet für jeden Einzelnen einen gewissen Aufwand. Darum ist es umso wichtiger, den Menschen durch kontinuierliche Informations- und Öffentlichkeitsarbeit zu vermitteln, dass das was sie tun wichtig und richtig ist“.

 

 

 

(c) Land OÖ/Liedl


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