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Bezirk Urfahr-Umgebung


BAUSCHUTTSAMMLUNG

In allen Altstoffsammelzentren im Bezirk (außer Reichenthal) wird Bauschutt übernommen. Seit 01. April 2006 gelten nun bezirkseinheitliche Preise (Bruttopreise) für die Übernahme von Bauschutt in haushaltsüblichen Mengen:

€ 0,08 / kg brutto

Was gehört zum „BAUSCHUTT“

  • Beton, Ziegel, Steine 
  • Klinker
  • Porzellan, Fliesen
  • Mörtel, Verputze
  • Erde, Sand, Schotter, natürliches Bodenmaterial 
  • Keramik (Waschbecken, WC-Muschel ohne Armaturen u. Anschlüsse)

Das Material wird zur Gänze dem Recycling zugeführt – es wird in einer Brecheranlage auf verschiedene Korngrößen gebrochen und findet dann wieder für diverse Straßenunterbauten Verwendung.

 

KOSTENLOSE ALTHOLZSAMMLUNG

Seit 1. Jänner 2005 kann ALTHOLZ in den Altstoffsammelzentren im Bezirk
Urfahr-Umgebung kostenlos abgegeben werden.

WAS IST ALTHOLZ?

• Abbruchholz, Bauholzreste, Bretter, Pfosten, Latten, Sägespäne
• beschichtetes, imprägniertes, lackiertes, lasiertes Altholz
• Bettgestelle u. Holzroste (ohne Metallrahmen)
• Fensterstöcke u. -rahmen (ohne Glas)
• Gardinenleisten, Gartenzäune
• Gartenmöbel aus Holz
• Holzbalkone, -böden, -decken, -rodel, -vertäfelungen
• Möbel, Leitern aus Holz
• Paletten, Kisten, Körbe, Steigen
• Pressspan- und Faserplatten
• Sessel u. Sitzgarnituren (ohne Bezug u. Polsterung)
• Türen u. Türstöcke

Teeröl- oder salzimprägniertes Altholz wie Bahnschwellen (maximale Abgabemenge: 1 Stück) oder Telefonmasten sind gefährlicher Abfall, gehören im ASZ in den Problemstoffraum und dürfen nicht in den Altholzcontainer! Gartenabfälle wie Äste und Wurzelstöcke gehören zur Kompostierung!

 

KOSTENLOSE SILOFOLIENSAMMLUNG

Neue Siliermethoden, sei es auf Rundballenbasis oder Fahrsilos verursachen einen enormen Abfall an Kunststofffolien, welche mit hohem technischen, energetischen und chemischen Aufwand produziert werden müssen. Dieses wertvolle Material nach einmaliger Verwendung in Deponien oder Verbrennungsanlagen zu bringen, kann keine zielführende Lösung sein!

Durch die stoffliche Verwertung (Firma KEPLAST, Bad Leonfelden, www.keplast.at) können daraus neue Produkte hergestellt werden, zB Pflöcke in verschiedensten Ausführungen, die aufgrund ihrer vielseitigen Verwendbarkeit auf großes Interesse stoßen. Durch diese Innovation ist der Abfall zum Rohstoff geworden und bietet eine sinnvolle Lösung zur Entsorgung der Kunststofffolien.

Übernahmekriterien:
- unbedingt trockene und „besenreine“ Folien
- Netze und Schnüre entfernen, denn diese sind nicht wiederverwertbar und gehören deshalb im Restabfall entsorgt oder können im ASZ abgegeben werden!

Bitte die Silofolien nach Möglichkeit mit einem Kipper oder großem Anhänger anliefern, damit eine bequeme und rasche Entladung durchgeführt werden kann.

Die genauen Abholtermine in den einzelnen Gemeinden finden Sie unter:
Silofoliensammlung-Termine-2017

Sammelstellen für Tierkörper und Tierische Abfälle

Die AVE Tierkörperverwertungs GmbH (TKV) startete in Zusammenarbeit mit dem Bezirksabfallverband ein Pilotprojekt zur Entsorgung von Tierkörpern und tierischen Abfällen .

Um eine rasche und unkomplizierte Entsorgung zu ermöglichen, wurden im Bezirk sechs dafür speziell ausgerüstete Behälter aufgestellt. Darin können verendete Tiere und tierische Abfälle bis zu einem Gewicht von 35 Kilogramm kostenlos entsorgt werden. Die Behälter werden regelmäßig entleert, sind mit einer Kühlung ausgestattet und geruchssicher verschlossen.

Seit Dezember 2005 stehen kostenlos für alle Bürger des Bezirkes die Container an folgenden Standorten zur Verfügung:

  • Alberndorf – Spattendorf, Aich 20/ASZ
  • Gramastetten – Gewerbepark
  • Hellmonsödt – Gewerbezeile 17/ASZ 
  • Ottensheim – Bauhof
  • Vorderweissenbach – Nahwärme
  • Zwettl – Gemeindebauhof

Sammelstellen-Suche TKV Regau

Achtung: Tiere, für die Sie einen Entsorgungsnachweis brauchen, oder bei denen Seuchenverdacht besteht, dürfen nicht eingeworfen werden. Sie werden von der AVE Tierkörperverwertung abgeholt! Gewerbliche Betriebe wie Schlachthöfe und Direktvermarkter müssen auch künftig ihre Schlachtabfälle nachweislich laut TMG direkt entsorgen.

WINDELGUTSCHEIN - AKTION

Am 1. März 1999 startete in Oberösterreich die landesweite Windelgutschein-Aktion für den begünstigten Ankauf von umweltfreundlichen Wickelausstattungen. Wenn alle Mütter aus OÖ ausschließlich Wegwerfwindeln verwenden, so füllt das jährlich 62.000 Mülltonnen á 120 Liter. Pro Baby und Wickelperiode entstehen durch Einwegwindeln ca. 1.000 kg Restmüll. Durch die Windelgutschein-Aktion konnten bisher schon über 3.000 Tonnen Restmüll in OÖ vermieden werden. Der WINDELGUTSCHEIN zum Kauf einer Grundausstattung von waschbaren Windeln im Wert von € 250,- wird vom Land OÖ (seit 31.12.2009 die Förderung eingestellt), dem Bezirksabfallverband, den Gemeinden (nicht allen im Bezirk) mit je € 40,- und vom Verein WIWA mit € 22,- gefördert.

Mit waschbaren Windeln können Sie bis zu € 1.000,- sparen. Eine Grundausstattung erhalten Sie bereits ab € 250,-. Für Energie, Wasser, Waschmittel und diverse Ergänzungsmittel benötigen Sie zwischen € 250,- und € 500,-. Das "Wegwerfen" kostet Sie hingegen zwischen € 1.000,- und € 1.500,-. Die höheren Anschaffungskosten für wiederverwendbare Windeln rechnen sich spätestens ab einem Jahr. Danach wickeln Sie praktisch gratis!

MEHRWEGWINDELN sind gut für's Baby:

Breitwickeln beugt vor
Mit Mehrwegwindeln ist das Baby breit gewickelt. Die natürliche Beinstellung des Säuglings im 1. Lebensjahr ist die Beuge-Spreiz-Haltung in den Hüftgelenken. In dieser Stellung können sich die nur knorpelig angelegten Hüftgelenkkörper am besten entwickeln.

Erfahrungsgemäß schneller sauber
Zum Unterschied von Wegwerfwindeln wird dem Baby bei Mehrwegwindeln der Zusammenhang zwischen Nasssein und Nassmachen schon sehr früh bewusst. Erfahrungsgemäß werden mit Stoff gewickelte Babys wesentlich früher sauber.

Immer angenehm temperiert
Wegwerfwindeln erhöhen nach einer im Jahr 2000 erstellten Studie der Christian-Albrechts-Universität in Kiel, die Hodentemperatur. Sie liegt im Vergleich zu Baumwollwindeln um durchschnittlich 1,1 °C höher. Nach mehreren Studien gilt die erhöhte Hodentemperatur in Wegwerfwindeln als eine Ursache für Unfruchtbarkeit bei Männern.


So kommen Sie zu Windel und Gutschein

  • Den Windelgutschein erhalten Sie wahlweise gegen Vorlage Ihres Mutter-Kind-Passes schon vor der Geburt oder bei der Anmeldung Ihres Babys. Ausgegeben wird der Windelgutschein von der Gemeinde.
  • Sie können den Windelgutschein in Fachgeschäften einlösen — Liste der Händler finden Sie unter www.verein-wiwa.at. Sie händigen dem Händler den Gutschein (inklusive aller Durchschläge). Der Händler zieht den Gutscheinwert vom tatsächlichen Kaufpreis ab.


"HALBER GUTSCHEIN"
Für Eltern, die bereits eine Grundaussstattung waschbarer Höschenwindeln besitzen und bei weiteren Kindern nur mehr Ergänzungen benötigen, wurde die Möglichkeit eines "halben" Gutscheines geschaffen. Die Beiträge von Land, BAV, Gemeinde und Verein WIWA reduzieren sich auf die Hälfte (€ 20,- bzw. € 11,-), ebenso die Mindesteinkaufssumme auf € 125,-.

STOFFWINDELN
Eltern, die ihre Kinder mit "klassischen" Stoffwindeln wickeln, leisten ebenso einen Beitrag zur Abfallvermeidung, waren aber bisher von der Förderaktion ausgeschlossen. Jetzt können mit dem Windelgutschein alle Mehrwegwickelsysteme gekauft werden - auch "herkömmliche" Stoffwindeln. Da diese in der Regel günstiger sind als waschbare Wickelsystem ist dafür ebenso der "halbe" Gutschein vorgesehen.

Holen Sie sich Ihren Windelgutschein und weitere Informationen am zuständigen Gemeindeamt oder beim Bezirksabfallverband und leisten Sie somit einen wichtigen Beitrag zur Restabfallverringerung!

Weitere Informationen unter www.verein-wiwa.at oder www.popolini.com

ALTAUTOENTSORGUNG

Die Firma Scholz Rohstoffhandel, der Bezirksabfallverband Urfahr-Umgebung und die Gemeinden des Bezirkes entsorgen in Zusammenarbeit Altautos und Autowracks für deren Besitzer KOSTENLOS!!
Zwei Fliegen auf einen Schlag werden mit dieser Aktion erledigt: die Firma Scholz kommt zum begehrten Rohmaterial Altmetalle und die Umwelt wird von Rosthaufen gesäubert, die im Laufe der Jahre zu Umweltbomben werden.

Weiterer Vorteil ist, dass der Bezirk von illegal abgestellten und als Abfall einzustufenden Fahrzeugen befreit wird, allen Bürgern des Bezirkes eine fachgerechte Entsorgungsmöglichkeit geboten und damit dem Umweltgedanken besonders Rechnung getragen wird.

Die Übernahme der Fahrzeuge erfolgt entsprechend der Altfahrzeugverordnung, diese legt fest:

- Maßnahmen zur Vermeidung insbesondere gefährlicher Abfälle von Fahrzeugen
- Intensivierung der Verwertung und Trockenlegung von AFZ und Bauteilen
- Verringerung der zu beseitigenden Abfallmenge

Die Sammlung und Entsorgung wurde von der Firma Scholz durchgeführt, die fachgerechte Demontage erfolgt in Laxenburg.

Seit Beginn der Aktion im Jahr 2004 bis 2017 wurden 1.000 Stück Altfahrzeuge = 830 Tonnen
im gesamten Bezirk Urfahr-Umgebung gesammelt!

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese Aktion für alle Beteiligte ein Erfolg ist und somit einer Wiederholung nichts im Wege steht!

Autowracks können auch weiterhin im Altstoffsammelzentrum Walding und Gallneukirchen KOSTENLOS abgegeben werden!!

 

"ÖLI"

Die OÖ. Bezirksabfallverbände haben in Zusammenarbeit mit der LAVU AG, dem OÖ. LAV und mit der Unterstützung des Landes OÖ, die Grundlagen für eine Entsorgungs- und Verwertungsmöglichkeit von Altspeiseölen und Altspeisefetten erstellt. Seit September 2001 gibt es nun oberösterreichweit ein neues Mehrweg-Sammelsystem - den "ÖLI". Jeder Haushalt im Bezirk Urfahr-Umgebung bekam kostenlos einen 3-Liter-Sammelbehälter mit Deckel zugestellt.

ZIELE dieses neuen Sammelsystems:
- Vermeidung von Altspeiseöl & -fett in der Kanalisation
- Leichtes Handling für den Bürger
- Erhöhung der Sammelmengen
- Nutzung der Altspeiseöle & -fette als Rohstoff für die Biodieselerzeugung

WAS wird gesammelt?
- Speiseöle
- Speisefette
- Butter- und Schweineschmalz
- Öle von eingelegten Speisen (Fisch, Oliven, ...)
- Verdorbene und abgelaufene Speisefette/-öle

WAS darf NICHT hinein?
- Mineral-, Motor- und Schmieröle
- Mayonnaisen, Saucen und Dressings
- andere Flüssigkeiten und Chemikalien
- Speisereste und sonstige Abfälle

WOHIN mit dem vollen ÖLI?
Das Sammelsystem des Öli ist ein Kübelaustauschsystem. Das heißt, sie können den vollgefüllten Öli in einem Altstoffzentrum abgeben und gegen einen leeren, sauberen Kübel eintauschen. Bitte verwenden Sie in Zukunkt nur mehr den ÖLI, denn in Dosen oder Flaschen gesammeltes Fett wird aus Kostengründen nicht mehr übernommen (ab Frühjahr 2002).

 

CD - SAMMLUNG in allen ASZ in O.Ö.

WAS WIRD GESAMMELT ?
In den ASZ werden kostenlos sämtliche Audio CD, CD-ROM, CD-R (recordable) und DVD, sowohl von Privaten als auch Gewerbebetrieben, übernommen.

WORAUS BESTEHT DIE CD ?
Hauptbestandteil (95%) einer CD ist der hochwertige Kunststoff POLYCARBONAT (PC). Als metallischer Reflektor wird eine dünne Aluminiumschicht aufgetragen. Darüber ist eine absorbierende, dünne Kunststoffschicht, in der die Informationen eingebrannt werden.

WIE ERFOLGT DAS RECYCLING DER CD ?
Bei der Aufbereitung der gesammelten CD wird die Aluminiumbedampfung und die Kunststoffbeschichtung abgetrennt (mechanisches Verfahren durch Abfräsen, chemisches Verfahren durch Lösungsmittel). Die verbleibende, sortenreine Polycarbonat-Scheibe wird zerkleinert, als PC-Granulat vermarktet und findet ihren Wiedereinsatz in Handy-Gehäusen, KFZ-Armaturen, etc.


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