Viele viele bunte Flaschen -– oder: Warum Olivenöl gern dunkelgrün trägt
Die Zeiten, in denen einzig Weiß-, Grün- oder Braunglas angeboten wurden, sind längst passè.
Eine Vielzahl an Glasfarben finden sich im
Supermarkt: blau, hellblau, leicht rosa, dunkel-grün, olivgrün und viele andere mehr.
‚Wofür soll das gut sein?’ fragt sich so manch sorgfältige/r Altglassammler/in. Wäre es fürs Recycling nicht sinnvoller, bei wenigen Farben zu bleiben? Mag sein. Doch das Einfärben von Glasverpackungen hat seine guten Gründe. Und damit sind nicht nur marken- und marketingtechnische gemeint. Denn die verschiedenen Farben erfüllen wichtige Funktionen beim Schutz des abgefüllten Produktes.
Die Farbe des Glases entscheidet, welche Lichtwellen zum Produkt gelangen. Lichtwellen — respektive deren Energie — beeinflussen Lebensmittel und Getränke. Oxidation, Farbveränderung, Vitaminverlust und andere unerwünschte Wirkungen können die Folge sein. Eine weiße oder hell gefärbte Flasche schützt den Inhalt weniger vor Lichtenergie als dunkelgrünes oder braunes Glas. (Quelle: Vetrotime 1/07) Sehr empfindliche Produkte (Medikamente, Olivenöl,…) oder Produkte, die gerne länger gelagert werden, sind in dunkel gefärbten Glasflaschen bestens aufgehoben.
In Österreich werden ungefärbte (Weißglas) und gefärbte (Buntglas) Glasflaschen getrennt gesammelt. Die Trennung ist unbedingt notwendig,
denn: Weißglas reagiert sehr empfindlich auf falsche Farben. Bereits eine grüne Sektflasche färbt 500 kg farbloses Glas grünlich ein.
Eine darüber hinausgehende farbenspezifische Altglassammlung wäre nicht rentabel.
Quelle: AGR, Piber-Maslo http://www.agr.at
Das Klima braucht unsere Hilfe!
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Quelle: Nachfolgender Artikel "Das Klima braucht unsere Hilfe" > Tips vom 26.06.07
Das_Klima_braucht_unsere_Hilfe_-_Tips_07.06.26.pdf
Recyclingpapier- Vorurteile müssen vom Tisch!
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